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Edmund Schütz (1863) – Friseur in München | Archivfund und Geschäftsstandorte

  • Autorenbild: Nessler-Dauerwelle
    Nessler-Dauerwelle
  • 29. März
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 3. Apr.

Edmund Schütz – Friseur in München (Archivfund)

Im Rahmen der Recherche zur Geschichte des Friseurhandwerks um 1900 konnte mit Edmund Schütz eine historisch belegte Person identifiziert werden. Der Fund liefert einen konkreten Einblick in das berufliche Umfeld eines Friseurs im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.

Auch ohne direkte Verbindung zu Karl Ludwig Nessler zeigt dieser Eintrag die handwerkliche Grundlage, auf der sich spätere Entwicklungen der Haartechnik aufbauten.

Archivquelle

Die Informationen zu Edmund Schütz stammen aus einem Dokument des Stadtarchivs München.

Nachweisbar sind:

  • Name: Edmund Schütz(e)

  • Geburtsdatum: 26. Juli 1863

  • Geburtsort: Ruhla (Thüringen)

  • Beruf: Friseur

  • Staatsangehörigkeit: Sachsen-Weimar

Zusätzlich wurde der Eintrag durch Adressbücher der Stadt München bestätigt.


Nachweis in München

Die Tätigkeit von Edmund Schütz lässt sich durch mehrere Quellen zeitlich und räumlich einordnen.

Laut Adressbüchern:

  • 1906: Geschäft in der Sonnenstraße

  • 1916: Geschäft am Karlsplatz

Beide Standorte zählen zu den zentralen und bereits damals wirtschaftlich bedeutenden Geschäftslagen Münchens.

Die nachweisbaren Adressen zeigen, dass Schütz nicht nur im Friseurhandwerk tätig war, sondern seine Arbeit in einem urbanen und gut frequentierten Umfeld ausübte.

Einordnung des Berufs

Der Beruf des Friseurs war um 1900 noch stark handwerklich geprägt. Die Begriffe Barbier und Friseur wurden häufig parallel verwendet und umfassten:

  • Haarschnitt und Haarpflege

  • Rasur

  • teilweise medizinisch geprägte Tätigkeiten (historisch bedingt)

  • Herstellung und Pflege von Haarteilen oder Perücken

Das Friseurhandwerk befand sich in dieser Zeit im Übergang von einem traditionellen Handwerk zu einer modernen Dienstleistung.

Bedeutung im historischen Kontext

Der Fund von Edmund Schütz zeigt exemplarisch:

  • die soziale Struktur des Friseurhandwerks um 1900

  • die Bedeutung zentraler Geschäftsstandorte für das Gewerbe

  • das handwerkliche Fundament, aus dem Innovationen wie die Dauerwelle hervorgingen

Die Entwicklung der Haartechnik war nicht ausschließlich das Werk einzelner Erfinder, sondern basierte auf einem breiten Netzwerk von Praktikern und Handwerkern.

Forschungsstand

Der aktuelle Stand der Recherche:

  • Person eindeutig identifiziert: Edmund Schütz

  • Beruf und Tätigkeit bestätigt

  • Geschäftsstandorte nachgewiesen

  • weitere biografische Details: derzeit nicht bekannt

Weitere Archivarbeit kann zusätzliche Hinweise zur beruflichen Entwicklung liefern.


Quellenhinweis

Stadtarchiv MünchenPolizeimeldebogen sowie Adressbuchauszüge(Auskunft vom März 2026)


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  • Patente und technische Entwicklungen

  • internationale Verbindungen innerhalb des Friseurhandwerks

Das Archiv wächst kontinuierlich und basiert auf laufender Recherche in europäischen und internationalen Archiven.

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